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Aktuelle Studie: Viele PCs sind veraltet und bremsen Nutzer aus

Nicolas Meudt Autor, Hemd & Hoodie

Da die Leistung älterer PCs für viele Aufgaben nicht mehr ausreicht, lohnt sich ein Wechsel auf Geräte mit einem Intel Core Prozessor der achten Generation.  

Angesichts der raschen Weiterentwicklung von Computern bleiben Nutzer ihren Geräten erstaunlich lange treu. Im weltweiten Durchschnitt sind die im Einsatz befindlichen PCs und Laptops derzeit über fünf Jahre alt, nur zehn Prozent wurden im Jahr 2015 oder später gekauft. 28 Prozent sind sogar älter als acht Jahre. Ein Großteil wurde dementsprechend zwischen den Jahren 2010 und 2014 erworben, auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, für die anonymisierte Daten von 155 Millionen privaten und geschäftlichen Anwendern erhoben wurden.

Aufgrund des fortgeschrittenen Alters ist es wenig überraschend, dass 75 Prozent aller analysierten Computer zum Zeitpunkt der Erhebung über einen Dual-Core-Prozessor verfügten. Vierkerner brachten es Mitte 2017 auf 19 Prozent. Während sechs Prozent der Systeme noch immer mit einem Chip mit nur einem Kern arbeiteten, standen lediglich 0,75 Prozent der Nutzer sechs oder mehr Kerne zur Verfügung. Der Standard für Arbeitsspeicher lag mit 51 Prozent bei vier Gigabyte.

Leistungseinbussen durch veraltete Hardware

Zwar reichen auch schwächere Konfigurationen noch aus, um beispielsweise Texte zu erstellen oder im Internet zu surfen. Sobald mehrere Tabs in einem Browser gleichzeitig geöffnet werden oder ein Video abgespielt wird, kommt es allerdings schnell zu Verzögerungen. Auch viele aktuelle Programme und anspruchsvolle Anwendungen laufen auf der alten Hardware nur mit reduzierter Leistung oder gar nicht. Nicht zuletzt die Anzahl von durchschnittlich 51 installierten Programmen stellt in die Jahre gekommene PCs vor zusätzliche Herausforderungen.

Mit Intel Core Prozessoren der achten Generation sind PCs für den privaten und beruflichen Gebrauch bestens gerüstet.

Wer eine Neuanschaffung plant und künftig schnell zwischen verschiedenen Programmen und Fenstern wechseln oder mit mehreren Anwendungen gleichzeitig flüssig arbeiten möchte, sollte ein Gerät mit einem Intel Core Prozessor der achten Generation in Betracht ziehen. Die neuen CPUs sind in Desktop-PCs, Notebooks sowie 2in1s erhältlich. Mit wahlweise bis zu 18 Kernen bieten sie extreme Leistung und Reaktionsgeschwindigkeit für Gaming, Multitasking sowie komplexe Content-Erstellung.

Neue Geräte mit Intel Core Prozessoren der achten Generation

Zahlreiche Hersteller haben bereits Geräte mit den neuen Intel Core Prozessoren im Angebot. Im Bereich mobiler Computer gehören dazu beispielsweise das Lenovo Yoga 920, das Dell XPS 13 9360, das HP ProBook 400 sowie das Acer Nitro 5 Spin. Zu den leistungsstarken Desktop-PCs der nächsten Generation gehören etwa das Acer Aspire S24-880, die Gaming Rigs der Hyrican Crystal Serie oder der Sector² von XMG.

Für die Anschaffung eines neuen Desktop-PCs gaben Konsumenten in Deutschland Statista zufolge im vergangenen Jahr übrigens im Schnitt 631 Euro aus. Für Laptops belief sich der Durchschnittspreis auf 680 Euro. Dieses Jahr ist der Zeitpunkt für eine Neuanschaffung besonders günstig: Ab 2018 steigt nämlich die steuerliche Abschreibungsgrenze für Arbeitnehmer und Selbstständige dafür erheblich. Endlich können solche Arbeitsmittel mit bis zu 952 Euro (800 Euro netto) sofort abgesetzt werde – das ist fast doppelt soviel wie bisher.

 

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