Performance und Power

Christkind 3.0: Die digitale Vermessung des Weihnachtsfestes

Neben der Arbeitsteilung bei den Vorbereitungen und der Frage, bei welchen Verwandten dieses Jahr gefeiert wird, gehört das Schmücken des Baumes zu den Top 3-Streitthemen an Weihnachten. Ob klassisch in Rot-Gold oder modern in Weiß-Kupfer, ob nur die traditionellen Kugeln von Oma oder auch die Star Wars-Anhänger von Junior, ob Lichterkette oder echte Kerzen: zwischen Tannengrün und Lametta ist viel Konfliktpotenzial vorhanden. Doch ein Großteil davon gehört ab sofort der Vergangenheit an – dank einer Gruppe Mathematiker aus Großbritannien.

Das Team der Sheffield University Maths Society (SUMS) hat eine mathematische Formel entwickelt, mit der die optimale Weihnachtsbaumdekoration exakt bestimmt werden kann. Anhand dieser „Treegonometrie“ lässt sich das ideale Verhältnis zwischen Lichtern, Kugeln, Lametta und sogar der Höhe des Schmucks für die Baumspitze errechnen. Die Länge der Lichterkette beträgt beispielsweise Pi mal die Baumhöhe in Zentimetern. Um in perfekter Harmonie zu erstrahlen, bräuchte ein Christbaum von 152 Zentimetern Höhe demnach genau 31 Kugeln, 776 Zentimeter Lametta, 478 Zentimeter Lichterkette und einen 15 Zentimeter hohen Stern oder Engel für die Spitze. Über die Herleitung der Formeln wird zwar nicht viel verraten, doch darüber lässt sich angesichts des praktischen Nutzens hinwegsehen. Denn endlich finden wir in Sekundenschnelle heraus, ob die vier Schachteln Kugeln im Keller noch für den diesjährigen Baum reichen. Wer möchte, kann es hier direkt einmal selbst ausprobieren:

Die besten Weihnachtsgeschenke

Gadgets warten mit innovativen Funktionen auf

Ein formvollendet geschmückter Christbaum macht aber noch kein perfektes Weihnachtsfest, solange die Päckchen darunter fehlen. Und damit stellt sich auch schon die nächste Feiertags-Herausforderung, denn die Wahl der richtigen Geschenke ist wiederum eine Wissenschaft für sich. Kein Wunder, dass relativ unverbindliche Dinge wie Bücher, Bargeld und Gutscheine am häufigsten verschenkt werden. Sehr beliebt sind daneben aber vor allem auch elektronische Geräte und Gadgets, darunter viele mit Intel Inside, die noch stärker als zuvor mit herausragender Performanz und innovativen Funktionen aufwarten.

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Für Sportler und Gesundheitsbewusste ist etwa ein Fitness- und Schlaftracker wie die Basis Peak ein ideales Geschenk. Das sportlich-modische Wearable gibt unter anderem Auskunft über Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Schlafverhalten, zeigt aber auch Nachrichten und aktuelle Termine an. Eine perfekte Verbindung aus Technik und modernem Style stellt auch Fossil Q dar: eine neue Produktlinie modischer “Connected Accessories”, die mit ihren vernetzbaren Armbändern und Smartwatches gleichermaßen die Damen und Herren der Schöpfung anspricht.

Fossil

Für Letztgenannte hat auch der Schweizer Traditionshersteller TAG Heuer in diesem Jahr etwas ganz Besonderes für den Gabentisch: TAG Heuer Connected – die erste Schweizer Luxus-Smartwatch, in der die berühmte Uhrmacherkunst von TAG Heuer mit der innovativen Leistung von Intel Inside verschmilzt. Wer sich die neuste Intel-Technologie lieber im klassischen Exterieur wünscht, liegt bei den neuen Geräten mit Intel Core Prozessoren der 6. Generation genau richtig.

Schenken im Trend

Watson wertet Millionen von Online-Konversationen aus

Welche Geschenkideen darüber hinaus besonders angesagt sind, können Interessierte mit Hilfe der Watson Trend-App von IBM herausfinden. Die kostenlose Anwendung, die es für iPhone und Android gibt, listet die 100 beliebtesten Produkte auf und zeigt sogar an, welche demnächst ausverkauft sein könnten. Dabei wertet das Programm nicht etwa statistische Werte von Käufen aus, sondern analysiert aus Millionen von Online-Konversationen in Foren, Blogs und den Sozialen Medien die Meinung der Konsumenten zu Produkten und filtert die entscheidenden Informationen heraus. Zu den Trends für das diesjährige Weihnachtsfest gehören laut Watson neben der Apple Watch auch das Star Wars-Set von LEGO, hochwertige Digitalkameras oder Laufschuhe von Nike.

Da kann bei der Geschenkauswahl jetzt eigentlich nichts mehr schief gehen… oder? Fakt ist, dass trotz solcher Trend-Tools, eingehender Recherchen und noch so ausgeprägter Menschenkenntnis nicht jedes Präsent beim Empfänger gut ankommt. Allein in Deutschland werden jährlich Geschenke im Wert von circa 617 Millionen Euro nach den Feiertagen wieder umgetauscht oder zurückgegeben.

Dass Weihnachten in jeder Hinsicht ein Fest der Superlative ist, führt diese animierte Statistik von Monsterzeug vor Augen. Wie viele Tonnen Geschenkpapier werden hierzulande jährlich verbraucht, wie viele Schokoweihnachtsmänner verspeist oder wie viele der über 27 Millionen gekauften Christbäume brennen ab? Die bunte Darstellung hält Antworten auf diese und viele weitere Fragen bereit – und zeigt in anschaulicher Echtzeit auch an, wie viel Gewicht wir durchschnittlich über die Feiertage zulegen. Der Fitnesstracker, sollte er dieses Jahr unterm Baum liegen, sollte daher auf jeden Fall behalten werden.

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