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E-Bike von Greyp: Urbaner Hardcore-Flitzer mit 240 Kilometern Reichweite

Das Elektrofahrrad Greyp G12H soll alle Konkurrenten überholen und bietet daher neben mehr Akkukapazität auch ein besonderes Technikpaket.

Fällt die heimische Kaffeemaschine aus, kann der Motor eines Elektrofahrrads den müden Radler auf dem Weg ins Büro unterstützen. Das Greyp G12H muss dabei auch noch selten an die Steckdose, denn seine Akkukapazität von bis zu drei Kilowattstunden ermöglicht eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern. Damit übertrifft es laut dem kroatischen Hersteller Greyp Bikes alle anderen E-Räder auf dem Markt. Bezeichnenderweise erfolgte die Vorstellung des leistungsstarken Gefährts am 5. Oktober auf der Motorradmesse Intermot in Köln.

Denn äußerlich erinnert das Greyp G12H mit seinen breiten Reifen und der wuchtigen Akkuverkleidung am Rahmen eher an eine Motocross-Maschine als an ein Fahrrad. Tatsächlich sind für seine Benutzung Führerschein und Versicherung notwendig, da neben dem Modus zur Tretunterstützung auch ein reiner Motorbetrieb möglich ist. Dabei erreicht das Elektrofahrrad eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde und gilt damit nach EU-Gesetzgebung als Moped. „Ich bin stolz, dass unser Produkt über eine große Leistungsfähigkeit verfügt und bis zum Jahresende bereitstehen wird, um jegliche Konkurrenz hinter sich zu lassen“, erklärt Kresimir Hlede, Leiter des operativen Geschäfts bei Greyp Bikes.

Das Greyp reagiert auf Fingerabdrücke

Neben Geschwindigkeit und Akkukapazität ist auch die restliche technische Ausstattung des Rads bemerkenswert. So erfolgt dessen Entsperrung per Fingerabdrucksensor, der je nach Benutzer ein anderes Fahrprofil freigibt. Ein einzelner Nutzer kann aber ebenso unterschiedliche Profile für sich einrichten und diese jeweils mit einem anderen Finger aktivieren. Die Beleuchtung stammt vom deutschen Hersteller Supernova, dessen Fahrradlampen für ihre große Helligkeit und ihr preisgekröntes Design bekannt sind. Gewicht, Preis und Akkuladegeschwindigkeit des Elektrofahrrads sind noch nicht bekannt, aber mit Blick auf das Vorgängermodell lässt sich ein Rahmen abschätzen.

Dank seines Akkus verfügt das Rad über eine Reichweite von 240 Kilometern.
Dank seines Akkus verfügt das Rad über eine Reichweite von 240 Kilometern. Bild: Greyp – G12H

Denn das Greyp G12H ist eine gedrosselte Version des 50 Kilogramm schweren und rund 8.400 Euro teuren Greyp G12S. Rein äußerlich ähneln sich die Modelle stark. Während Letzteres jedoch mit einer Spitzengeschwindigkeit von 70 Kilometer pro Stunde auf Geländefahrten ausgelegt ist, zielt das G12H auf Straßennutzung. Deshalb musste das Rad in seinem Tempo beschränkt werden.

Das Greyp G12H verfügt über eine umfangreiche technische Ausstattung.
Das Greyp G12H verfügt über eine umfangreiche technische Ausstattung. Bild: Greyp – G12H

Im Vergleich zum Vorgängermodell verfügt es allerdings über die doppelte Akkukapazität und damit auch über die zweifache Reichweite. Ob dies jedoch zugleich bedeutet, dass das Greyp G12H eine Ladezeit von 160 statt 80 Minuten benötigt, wird sich erst mit Veröffentlichung detaillierter Spezifikationen zeigen.

Cover-Foto: Greyp – G12H

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