Unser Online-Leben

faceshift: Next Gen Avatare für die Online-Kommunikation

Schon jemals davon geträumt, den eigenen Avatar in Echtzeit zu steuern? Wäre es nicht spannend, einen sprechenden Avatar zu haben, der genauso aussieht wie man selbst, und über den die Kommunikation mit Freunden und Kollegen möglich wäre? Bis jetzt war diese Art des Face Trackings jedoch leider nur großen Spieleentwicklern und Unternehmen in Hollywood vorbehalten, die damit Animationen für Ihre Blockbuster erzeugen. Die teure Hard- und Software machte es Laien unmöglich, diese Technologie einzusetzen.

Dank faceshift, einem in der Schweiz ansässigen Startup, sind diese Zeiten jetzt aber glücklicherweise vorbei! Gemeinsam mit Intel und ooVoo, einem aus den USA stammenden Experten für Videochat und -nachrichten, haben die Schweizer eine Vision zur virtuellen Online-Kommunikation und auf Avataren basierende Spiele für Privatanwendergeräte geschaffen.

Virtueller Charakter, authentischer Gesichtsausdruck

Interaktion zwischen Mensch und Computer im Nahbereich

Herzstück des länderübergreifenden Projekts bildet die neue Intel RealSense 3D-Kamera. Sie wurde speziell für die Nahbereichsinteraktion zwischen Mensch und Computer entwickelt, also beispielsweise für die Gestenerkennung. Die Kamera bietet sowohl Tiefe als auch Videos in HD-Qualität und ist dabei gleichzeitig klein genug, um in Geräte für Privatanwender eingebaut werden zu können.

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Parallel dazu analysiert die faceshift-Software alle Daten, die von der RealSense 3D-Kamera erfasst werden, und liefert aussagekräftige Gesichtsausdrücke und Blickrichtungsinformationen, mit denen der virtuelle Charakter dann gesteuert wird.

Mit Unterstützung von ooVoo entsteht so dann ein Avatar für Videochats, der lebensechte Gesichtsausdrücke realer Personen imitiert. Mit einem kurzen Gesichtsscan wird ein persönlicher Avatar einer Person erstellt, deren Bewegungen er nachahmt. Zudem soll es zeitnah auch Funktionen geben, mit denen der Hintergrund ausgetauscht oder verschwommen gestaltet werden kann.

Hollywood-Technologie in Endkunden-Hand

Online-Kommunikation mit Avataren wird ganz alltäglich

Wenn die Intel RealSense 3D-Kamera gemeinsam mit einer erschwinglichen und benutzerfreundlichen Anwendung wie faceshift direkt in den Computer integriert ist, werden Bewegungserfassung und Gesichtserkennung für Endkunden zugänglich. 3D-Sensoren in Privatanwendergeräten sind der Schlüssel, der die Tür zu erfahrbaren virtuellen Welten öffnet. Die Online-Kommunikation mit Avataren wird etwas ganz Alltägliches, sobald sie durch eine präzise Wiederspiegelung all unserer Emotionen zum Leben erweckt werden.

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„Die Kombination aus der Intel RealSense-Technologie und faceshift eröffnet ungeahnte Welten bezüglich Robustheit und Genauigkeit von Privatanwendergeräten. Das ist bahnbrechend für die Online-Kommunikation und die Verwendung von In-Game-Avataren.“, erläutert Mooly Eden, Senior Vice President und General Manager für Perceptual Computing bei Intel. Und auch Thibaut Weise, CEO von faceshift, ist überzeugt: „Die Kombination aus faceshift und Intel RealSense legt die Technologie, die bisher Animations-Studios vorbehalten war, in die Hände der Endkunden.“

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