Computerspiele

Ist Gaming auf dem PC besser? Die futuristische Stadt von Star Citizen ruft „Ja“!

Dean Evans Technology Writer Twitter

Eigentlich müsste niemand überzeugt werden müssen, dass der PC die beste Spieleplattform ist. Er bietet die breiteste Titelvielfalt und die flexibelsten Grafikeinstellungen, darüber hinaus Abwärtskompatibilität, Modding, Übertaktung und die Möglichkeit, mit verschiedenen Steuerungen zu spielen. Doch wem das noch nicht ausreicht, der erhält jetzt noch einen weiteren sehr guten Grund: die millionenschwere Weltraumsimulation Star Citizen.

Auf der jährlichen Star Citizen Fan-Convention CitizenCon stellte Chris Roberts, Gründer von Cloud Imperium Games und Entwickler von Wing Commander, einige der neuesten Kapitel aus der durch Crowdfunding finanzierten Geschichte vor. Darunter ein beeindruckendes, planetenbedeckendes Stadtbild, das unter anderem von Blade Runner und der galaktischen Hauptstadt Coruscant aus Star Wars inspiriert ist. Mit Hilfe einer prozeduralen Technologie wurde eine Umgebung mit futuristischen Wolkenkratzern und rauchenden Riesenfabriken erschaffen.

Nicht das Erste – aber das Beste

Diese Welt von Arc Corporation ist Teil eines dauerhaften Online-Universums mit dem Ziel, den Kampf im Weltraum beziehungsweise die Erkundung des Weltraums und die Abenteuer aus der Ich-Perspektive nahtlos miteinander zu verbinden. In den obigen Video kann zwischen Minute 14:33 und 24:00 eine Fahrt mitverfolgt werden, die auf einer Landeplattform in der Mitte von Arc Corporation beginnt. Anschließend wird einem Spieler gefolgt, der in einem Raumschiff durch die endlose Großstadt fliegt, in deren Halbdunkel holographische Werbetafeln flimmern.

Schließlich steuert der Spieler sein Schiff den Sternen entgegen und verlässt die Atmosphäre, bevor er auf einen anderen entfernten Planeten fliegt. All das ohne Ladepausen, die das Spielerlebnis stören könnten. Star Citizen ist dabei nicht das erste Spiel, das darauf zurückgreift. Sowohl No Man’s Sky als auch Elite: Dangerous bieten einen puffer- oder ruckelfreien Übergang von der Weltraum- zur Planetenoberfläche. Beide verwenden prozedurale Erstellung, die sich der Mathematik bedient, um Milliarden von Planeten, Sternen, drehenden Weltraumstationen und Asteroidenfeldern zu schaffen. Jedoch sehen die Ergebnisse bei den beiden anderen Spielen nicht so gut aus wie diese Vorschau von Star Citizen.

Star Citizen löst endlich seine Versprechen ein

Die gewaltige Stadt Arc Corporation wirkt so beeindruckend wie eine natürliche „Planetenlandschaft“. Die Interaktivität ist hier auf eine oder zwei Landezonen zwischen den prozedural verteilten Gebäuden beschränkt, wo Spieler ihre Raumschiffe aufsetzen, Waren kaufen und Ausschau nach Missionen halten können. Diese sozialen Zonen, erklärte Roberts auf der CitizenCon, würden schließlich von zahlreichen NPCs und anderen Spielercharakteren bevölkert werden.

Fünf Jahre nach dem Beginn auf Kickstarter und mehr als 150 Millionen US-Dollar (knapp 125 Millionen Euro) Spenden löst Star Citizen langsam einige seiner ehrgeizigen Versprechen ein. Es liegt noch ein langer Weg vor den Verantwortlichen und der Gamer-Community. Doch die Aussicht darauf, was ein High-End-PC leisten kann und was künftige Spiele vom Typ MMO möglicherweise erfordern, ist spannend.

Es ist außerdem exklusiv für PC und erfordert ein Gerät mit schneller Quad-Core-CPU, 8 GB Speicher und einer DirectX 11-fähigen Grafikkarte. Geeignet ist beispielsweise der Lenovo Legion Y920 Tower: ein aufgerüsteter, VR-fähiger Desktop-PC mit Windows 10, der einen Intel® Core™ i7-7700K Quad-Core-Prozessor bis zur 7. Generation und eine NVIDIA GeForce GTX 1080 8 GB Grafikkarte mit optionaler Flüssigkühlung aufnehmen kann. Und mit den neuen Intel Core Desktop-CPUs der 8. Generation sowie dem begleitenden Chipsatz Z370 hat es noch nie einen besseren Zeitpunkt für das Zusammenstellen, Kaufen oder Aufrüsten eines PCs gegeben. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Artikel empfehlen

Zugehörige Themen

Computerspiele

Als Nächstes lesen

Read Full Story