Unser Online-Leben

Katy Perry und Usher unter den gefährlichsten Internetpromis 2015

Marek Hoffmann Autor, Hemd & Hoodie

Viele möchten gerne wissen, was im Leben von Prominenten los ist – privat und auf dem roten Teppich. Ihnen ist aber oft nicht bewusst, dass sie sich durch die Suche nach Informationen über Katy Perry oder Amy Schumer in Gefahr begeben. Um zu analysieren, welche bekannten Personen der Popkultur die gefährlichsten Suchergebnisse liefern, nutzte Intel Security neun Jahre lang den McAfee WebAdvisor. „In unserer schnelllebigen Zeit haben viele Internetnutzer den Wunsch nach Informationen in Echtzeit. Daher klicken sie häufig auf Seiten, die sie schnell mit den aktuellsten Nachrichten versorgen – ohne dabei auf die Sicherheit zu achten“, sagt Stacey Conner, Online-Sicherheitsexpertin bei Intel Security.

„Kriminelle nutzen dieses Verhalten aus, indem sie die Nutzer dazu verleiten, ungesicherte Seiten aufzurufen, um ihnen private Daten zu stehlen“, erläutert Conner. Aber wer sind die gefährlichsten Internet-Promis des Jahres 2015? Im vergangenen Jahr führte Jimmy Kimmel die Liste an, dieses Jahr gibt es einige neue Gesichter. Allerdings ist es nicht überraschend, dass der bekannte DJ Armin van Buuren nach seinem zweiten Platz im Jahr 2014 nun die Führung übernommen hat. Hier ist das Ergebnis der gefährlichsten Promis, die für die Benutzer das höchste Risiko bedeuten:

Suche nach Musikern ist besonders gefährlich

Jedes fünfte Suchergebnis führt zu Malware-Seite

Zu denjenigen, die erst seit Kurzem in der Liste auftauchen, gehören der Countrysänger Luke Bryan (Platz 2), Usher (Platz 3) und Britney Spears (Platz 4). Musikliebhaber gehören statistisch gesehen zu jener Gruppe, die am häufigsten auf unsichere Links klickt, denn sieben der zehn gefährlichsten Internet-Promis im Jahr 2015 sind Musiker.

Doch wie gefährlich ist es tatsächlich, nach Informationen über eine Trance-Musiklegende zu stöbern? Die Studie gibt an, dass Nutzer bei der Suche nach Armin van Buuren mit einer Wahrscheinlichkeit von 17,92 Prozent auf gefährliche Seiten stoßen, wenn Sie auf alle Suchergebnisse klicken. Mit anderen Worten: Fast eines von fünf Suchergebnissen führt zu einer Seite, die Malware enthält.

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Vier Schritte zum Selbstschutz

Kriminelle bauen ihre Techniken im Netz weiter aus

Warum legen Internetkriminelle ihr Augenmerk auf Musiker? Der Hauptgrund besteht darin, dass ahnungslose Popmusikliebhaber oftmals im Internet nach Möglichkeiten suchen, ihre Lieblingslieder kostenlos herunterzuladen. Kriminelle locken daher häufig mit Suchbegriffen wie „Kostenlose MP3“ oder „Torrent-Download“, um die Nutzer zum Herunterladen von Dateien zu bewegen, die zunächst harmlos erscheinen, sich dann jedoch als Malware entpuppen. Im Fall des gefährlichsten Internetpromis verwenden die Täter oftmals Wortkombinationen wie „HD Download“ oder „Torrent-Download“ zusammen mit dem Namen „Armin van Buuren“.

Dabei bauen die Internetkriminellen ihre Techniken immer weiter aus und suchen ständig nach neuen Wegen, das Interesse an Popkultur auszunutzen, um an persönliche Daten zu gelangen. Indem die folgenden einfachen Schritte befolgt werden, kann die Gefahr aber gebannt werden:

  • Dateien sollten ausschließlich von verifizierten Seiten heruntergeladen werden und nicht von solchen, die nicht vertrauenswürdig aussehen oder vom User noch nie zuvor besucht wurden. Die Entscheidung sollte dann lieber auf legale Quellen wie Apple Music oder Google Play Music fallen.
  • Jeder sollte sorgfältig mit seinen persönlichen Daten umgehen. Wer eine Nachricht von einer unbekannten Webseite erhält, in der er zur Eingabe von Anmeldedaten, anderen persönlichen Informationen oder einem Profilbild aufgefordert wird, sollte darauf nicht eingehen. Internetkriminelle tarnen sich gern als bekannte Unternehmen und stehlen Daten per E-Mail, SMS oder über andere Kommunikationswege.
  • Ein Online-Sicherheitsberater kann ebenfalls weiterhelfen. Wenn nicht einzuschätzen ist, ob eine Webseite sicher ist, kann ein Tool wie der McAfee WebAdvisor vor den Risiken einer Website warnen – und so verhindern, dass ein gefährlicher Link angeklickt wird.
  • Es sollten umfassende Sicherheitsfunktionen verwendet werden. Egal, ob Interesse an dem neuesten Klatsch aus dem Leben von Prominenten besteht oder nicht, der Schutz der Geräte vor potenziellen Angriffen ist immer eine gute Idee. Umfassende Sicherheitslösungen wie McAfee LiveSafe sind in der Lage, die Geräte zu schützen, indem sie verhindern, dass gefährliche Dateien herunterladen werden.

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