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Omnicharge: Die smarte Steckdose zum Mitnehmen

Omnicharge stellt die nächste Generation der Powerbanks dar.

Die Powerbank Omnicharge soll nicht nur leeren Smartphone-Akkus ein Ende bereiten, sondern portable Geräte vom Laptop bis zum Rasenmäher laden.

Es gibt dieser Tage viele Apps und Funktionen, die den Stromverbrauch unserer Smartphones in die Höhe treiben. Aber nicht nur eifrige Pokémon-GO-Spieler leiden darunter, dass das Gerät oft schon nach wenigen Stunden wieder an die Steckdose muss. Wer viel unterwegs ist, greift in der Regel auf ein tragbares Batterypack zurück, das das Handy über kurze Zeit mit Energie versorgt, wenn kein Stromanschluss in Reichweite ist.

Solche Powerbanks gibt es in vielen Größen und Variationen auf dem Markt. Doch für den etwas anspruchsvolleren Nutzer ist ihre Leistung nur in den seltensten Fällen zufriedenstellend. Viele Modelle verfügen über nur einen USB-Anschluss und ihre Power reicht nicht einmal für eine volle Akkuladung beim Smartphone. Dieses Problem soll jedoch demnächst ein neues Kraftpaket namens Omnicharge lösen.

Omnicharge ist mit vielen Geräten kompatibel

Die Powerbank verfügt neben zwei USB-Ports über eine richtige Steckdose. Über diese soll jegliche Art von portablen Geräten wie Laptops oder Lautsprecher, aber auch Fernseher oder Toaster betrieben werden können – und das sogar gleichzeitig. Omnicharge bietet aber noch einen weiteren entscheidenden Pluspunkt: Es erkennt, welche Art von Gerät gerade angeschlossen ist und versorgt dieses automatisch mit der optimalen Stromstärke. Dadurch können Überspannungsschäden beim Laden vermieden und die Akku-Lebensdauer der angeschlossenen Devices geschont werden. Ist ein Gerät vollständig aufgeladen, wird die Stromzufuhr zudem automatisch unterbrochen.

Omnicharge bietet neben zwei USB-Ports auch eine Steckdose.
Omnicharge bietet neben zwei USB-Ports auch eine Steckdose. Gif: Omnicharge

In der Powerbank ist ein mit Serial Peripheral Interface (SPI) ausgestatteter Prozessor integriert. Dieser berechnet in Echtzeit, welche Spannung geliefert wird und wie lange die verbleibende Ladezeit ist. Diese Informationen, aber auch die verbleibende Ladekapazität können auf dem beleuchteten OLED-Display abgelesen werden.

Zahlreiche Unterstützer per Crowdfunding

Das Projekt, für das auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo bereits ein Vielfaches des veranschlagten Zielbetrags eingesammelt wurde, soll im Herbst 2016 in die Produktionsphase gehen. Ab Oktober sollen zwei Ausführungen ausgeliefert werden: die Omnicharge Standard mit 13.600 Milliamperestunden und die Omnicharge Pro mit 20.400 Milliamperestunden. Das Basismodell liefert dabei bis zu 65 Watt Strom, die große Variante sogar bis zu 100 Watt.

Die Powerbank kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen.
Die Powerbank kann mehrere Geräte gleichzeitig aufladen. Bild: Omnicharge

Ein Smartphone kann mit Omnicharge Standard vier bis sechs Mal, mit Omnicharge Pro bis zu neun Mal komplett aufgeladen werden. Und sogar ein Fernseher lässt sich mit dem leistungsstärkeren Modell bis zu drei Stunden betreiben. Die Powerbank ist zwar mit einem amerikanischen Typ-A-Stecker ausgestattet, funktioniert laut Hersteller aber problemlos mit einem passenden Reiseadapter.

Auf dem Display werden Spannung und verbleibende Ladedauer angezeigt.
Auf dem Display werden Spannung und verbleibende Ladedauer angezeigt. Bild: Omnicharge

Für alle, die schon ihren Winterurlaub planen, dürfte die Omnicharge eine lohnende Investition sein. Wer die Powerbank noch zum Unterstützerpreis von umgerechnet etwa 88 beziehungsweise 115 Euro ergattern möchte, muss sich allerdings sputen – denn die Kampagne auf Indiegogo läuft in wenigen Tagen ab. Danach werden die beiden Modelle mit rund 178 beziehungsweise 222 Euro etwa das Doppelte kosten.

Cover-Foto:  Omnicharge
Video: Omnicharge

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