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Pet Tech: Coole Gadgets für Tierliebhaber

Ob Selfies oder virtuelle Hundesitter – Pet Tech bringt Tierbesitzer und ihre Lieblinge einander näher.

Menschen lieben ihre Haustiere. Dass sie praktisch alles für sie tun würden, zeigen beispielsweise luxuriöse Hundehotels, tierfreundliche Restaurants und unzählige witzige Katzengeschenke. Ein immer größer werdender Markt an Technologie für Tiere („Pet Tech“) bietet Tierliebhabern nun neue Möglichkeiten, sich noch besser um ihre vierbeinigen Familienmitglieder zu kümmern.

„Wir sehen einen noch nie da gewesenen Bedarf an ‘intelligenten’ Produkten, die mit der neuesten Technologie arbeiten, um die Lebensqualität der Tiere und ihrer menschlichen Begleiter zu verbessern“, erklärte Bob Vetere, CEO und Vorsitzender der American Pet Products Association. „Hightech-Produkte für Haustiere bieten neue Möglichkeiten, für die Gesundheit unserer Tiere zu sorgen, und verbessern gleichzeitig unsere Beziehung zu ihnen“.

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Virtuelle Babysitter

Für Tierbesitzer, die nicht von ihren Lieblingen getrennt sein möchten oder die einfach wissen wollen, was diese gerade tun, gibt es nun Abhilfe – zum Beispiel die interaktive Petcube-Kamera. Dieser Aluminiumwürfel ist mit iOS- und Android-Geräten kompatibel und wird über Wi-Fi verbunden. Er verfügt über ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher, wodurch es dem Besitzer möglich ist, sein Tier über das Smartphone zu beobachten und mit ihm zu kommunizieren. Ist der Petcube auf „öffentlich“ gestellt, können dank der Freigabeoption auch andere Benutzer sehen, welchen Unfug das Tier gerade anstellt.

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Mit Pet Tech können Tierliebhaber ihre Hunde und Katzen nun auch aus der Ferne bespaßen.

Speziell für Katzen wurde Kittyo entwickelt. Mit Hilfe des Gadgets können Besitzer ihre Stubentiger beobachten, mit ihnen reden, via Fernsteuerung und einem Laserpointer mit ihnen spielen und sie über ein Fach sogar mit Leckerlies belohnen. Ein weiteres witziges Feature: Mit der eingebauten Videokamera und den eingebauten Lautsprechern kann der Besitzer Katzenvideos aufnehmen und teilen.

Zeit zu Spielen

„Auslastung ist der Grundbaustein für ein erfolgreiches Hundetraining“, erklärt Zak George, der am häufigsten abonnierte Hundetrainer auf YouTube und Co-Autor des Buchs Zak George’s Dog Training Revolution: The Complete Guide to Raising the Perfect Pet with Love. „Sie ist nicht nur wichtig für die Gesundheit und Fitness Ihres Tieres, sondern kann auch dabei helfen, 90 Prozent von unerwünschtem Verhalten wie Hochspringen, Buddeln, Kauen und Bellen zu vermeiden.“

Eine Möglichkeit, einen Welpen auszulasten, ist die GoDogGo Fetch Machine. Per Fernsteuerung kann der Besitzer mit dem Hund Ball spielen oder die Maschine auch so einstellen, dass sich der beste Freund des Menschen alleine beschäftigen kann. Denjenigen, die gerne mit ihrem Hund reisen (oder die gerade umgezogen sind), liefert die Dog Land-App für iPhone, iPad und iTouch Informationen über nahe gelegene Hundeparks, Tierärzte und ähnliches. Benutzer der App können bewerten, ob ein Ort hundefreundlich ist. Über die Funktion „Revier markieren“ können sie darüber hinaus Fotos sowie ihren aktuellen Standort teilen und mit Hundeliebhabern aus der ganzen Welt in Kontakt treten.

Safety First

Wer die Sicherheit seiner pelzigen Familienmitglieder erhöhen will, dem können neue GPS-Ortungsgeräte dabei helfen. Der Kyon Pet Tracker etwa benachrichtigt den Besitzer, wenn sein Hund einen festgelegten „Sicherheitsbereich“ von knapp 100 Metern verlässt. Dieser kann den Vierbeiner dann orten, oder auf seinem Halsband sogar Informationen wie „Ich habe mich verlaufen“ anzeigen lassen.

Eine weitere Möglichkeit der GPS-Ortung bietet Trackimo. „Dieses Gerät ermöglicht es Ihnen, Ihr Tier bei vorhandener Netzabdeckung überall auf der Welt zu orten. Es erstellt GeoFences und informiert Sie, wenn Ihr Tier den erlaubten Bereich verlässt. Es zeigt Ihnen, wo sich Ihr Hund aufgehalten hat und ermöglicht es Ihnen, eine unbegrenzte Anzahl an Tieren von mehreren Benutzern auf einem Account zu orten“, erklärt Tech-Experte Julian Chokkattu.

Futterzeit

Einige Tiere fressen nur dann, wenn sie Hunger haben. Andere verschlingen ihr Futter, sobald es im Napf ist. Neue Geräte ermöglichen es Besitzern nun allerdings, ihre Tiere gezielt per Fernsteuerung zu füttern. Dies kann sich positiv auf ihre Gesundheit auswirken. „Näpfe, die entweder ein langsames Fressen fördern oder mit denen Portionsgrößen gesteuert werden können, können für Tierbesitzer eine große Hilfe sein, um die tägliche Futtermenge ihrer Tiere und damit auch das Gewicht zu kontrollieren“, erklärt Vetere.

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Intelligente Futternäpfe ermöglichen es Tierbesitzern, ihre Lieblinge aus der Ferne zu füttern.

Der Petnet Smart Feeder zum Beispiel arbeitet mit Sensoren, einer Lernsoftware, einer umfassenden Futter-Datenbank und einem Smartphone, um den Nährstoffbedarf von Tieren zu analysieren. Abhängig von Faktoren wie Alter, Gewicht, Auslastung und Rasse, bekommen Katzen und Hunde anschließend unter Berücksichtigung der Inhaltsstoffe die richtige Menge an Futter. Alleine die hier aufgezählten Pet Tech-Geräte zeigen: Hightech bietet nicht nur Herrchen und Frauchen unzählige Vorteile, sondern auch ihren flauschigen Freunden. Wer noch mehr darüber erfahren möchte, wie smart Hund und Katze inzwischen ausgestattet werden können, der sollte sich diesen Artikel nicht entgehen lassen.

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