Besser leben mit Big Data

Seven Seas Explorer: Luxus Deluxe auf teuerstem Passagierschiff der Welt

Levin Thiel Writer

Ihre Jungfernfahrt ist zwar erst für Mitte des kommenden Jahres geplant. Ihren ersten Berührungskontakt mit dem feuchten Element durfte die Seven Seas Explorer aber bereits jetzt feiern. Denn am vergangenen Freitag wurden die Außenarbeiten am Rumpf des Schiffes im Trockendock bei Fincantieri, Europas größtem und weltweit viertgrößtem Schiffbauunternehmen, im italienischen Sestri Ponente in Genua abgeschlossen. Die Arbeiten am Innenausbau (er)folgen nun im Schwimmdock, wo die fortschrittlichsten Umweltschutztechnologien zum Einsatz kommen sollen.

Das ist aber nicht das Einzige, was die Seven Seas Explorer so besonders macht. Es ist vielmehr der Umstand, dass es sich dabei nicht um irgendeinen Kahn, sondern um das wohl luxuriöseste Kreuzfahrtschiff der Welt handelt. Das Flaggschiff der Regent-Flotte weist eine Bruttoraumzahl von 56.000 auf, ist 223 Meter lang und kann 750 Passagiere in 377 großzügigen Suiten beherbergen. Und mit welchem Luxus diese aufwarten, das lässt sich auf den nachfolgenden Bildern erkennen.

450 Millionen-Dampfer mit hausgroßen Suiten

Für 14 Tage werden fast 55.000 Euro pro Person fällig

Was auf den Bildern nicht zu erkennen ist, das sind die Preise – und die sind gesalzener als das Wasser des Mittelmeeres, in das die Explorer am 20. Juli von Monte Carlo aus aufbrechen soll. Wer den zweiwöchigen Premierentripp auf dem mit 450 Millionen US-Dollar Baukosten teuerstem Luxusdampfer der Welt in einer der Suiten miterleben möchte, muss mindestens 10.939 Euro berappen. Pro Person, versteht sich, und in der mit nur 28 Quadratmetern kleinsten Zimmerflucht des Schiffes.

Wer es gerne luxuriöser mag und es sich leisten kann, kann es auch knapp 13 Mal so groß bekommen: Eine Nacht in einer der High-End-Suiten, die mit ihren 360 Quadratmetern – von denen 89 allein auf den Balkon entfallen – größer als so manch ein Eigenheim sind, frisst dann aber auch gleich ein mittelständisches Jahresbruttogehalt auf. Fast 55.000 Euro werden pro Person fällig, ein Pärchen auf Hochzeitsreise oder Entspannungstrip zahlt dann satt über 100.000 Euro.

“Spezialmarke für All-inclusive-Luxus”

Goodies wie acht Restaurants und zweistöckiges Theater

Die zahlungskräftige Klientel bekommt aber nicht nur die Freiheit eines großen Raumes mit Meerblick geboten, sondern noch eine ganze Palette an vergoldeten Extras. Die reichen von kostenfreien PKW und Führungen bei Landgängen über einen persönlichen Butler-Service bis hin zu – wer hätte das gedacht – kostenfreiem WLAN. Die Reederei verspricht seinen Gästen einen ganz „neuen Standard für Eleganz und Perfektion“, der unter anderem durch eine perfekte Besatzung erreicht werden soll, um die „Spezialmarke für All-inclusive-Luxus“ erlebbar zu machen.

spa

Weitere Goodies sind ein Infinity Pool, ein Canyon Ranch SpaClub mit Thermalsuite, Infrarotsauna und Aromadampfraum, sowie ein extensives All-inclusive-Paket. Dazu kommen acht Restaurants, ein zweistöckiges Theater, eine Explorer Lounge mit Live-Musik, eine Observation Lounge mit raumhohen Fenstern und vieles mehr, was die Definition von Luxus erfüllt. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann sich bereits jetzt für die Jungfernfahrt oder eine der kommenden Fahrten eine Suite sichern. Wir würden uns dann sehr über ein paar Schnappschüsse von dem Trip freuen.

Bilder: Regent – Seven Seas Explorer

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